Schlagwort-Archive: 48 Stunden sind zuviel

Aufruf zum Protest gegen 48 Stunden

ver.di 21.05.24 Protest 24 Stunden

Aurich: Demonstration des Rettungsdienstes gegen die 48 Stundenwoche

Als Beschäftigte im kommunalen Rettungsdienst helfen wir täglich Menschen in Not. Doch nun sind wir selbst in einer Notlage. WIR BRAUCHEN EURE UNTERSTÜTZUNG!
Durchschnittlich 48 und regelmäßig bis zu 60 Stunden pro Woche für das Gehalt einer 39-Stunden-Woche: das ist die Realität im kommunalen Rettungsdienst. Diese Arbeitszeiten machen uns schwer zu schaffen. Niemand möchte im Notfall von überlasteten Rettungskräften versorgt werden, aber aufgrund der unattraktiven Arbeitsbedingungen leiden wir unter einem enormen Personalmangel und können nicht genügend neue Kolleg:innen gewinnen und halten.
Doch bei den laufenden Tarifverhandlungen stellt sich die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) quer: Mit der überfälligen Entlastung geht es nicht voran.
Deshalb demonstrieren wir mit der Unterstützung unserer Vorgesetzten und des Landrats für eine schnelle und deutliche Reduzierung unserer Arbeitszeit.
BEGLEITET UNS UND SETZT MIT UNS EIN ZEICHEN!
Wir starten gegen 13:30 Uhr an der Ubbo-Emmius-Klinik Aurich und laufen über die Fockenbollwerkstraße, die Große Mühlenwallstraße und die Von-Jhering-Straße zum Marktplatz. Kommt dort gerne mit uns ins Gespräch!

Kaum Fortschritte bei den Arbeitszeitverhandlungen

Verhandlungsführer der VKA haben es abgelehnt, direkt mit den demonstrierenden Kolleg*innen zu reden.

Die zweite Verhandlungsrunde über die Arbeitszeit im TVöD-Rettungsdienst ist nach zähen Gesprächen zu Ende gegangen. Leider kann noch nicht von einem Abschluss, noch von deutlichen Fortschritten berichtet werden.

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Verhandlungen in der Tarifrunde 2023 gescheitert

Die Verhandlungen in der Tarifrunde 2023 sind gescheitert. Wie kam es dazu?

Mit ihrem Angebot haben die Arbeitgeber zunächst 7% geboten, die auf Frau Faesers dem Weg zum Mirkrofon zu 8% wurden. Als Festbetrag wurden 300 € geboten.

Vor der Liegenzufahrt der Notaufnahme …

Hört sich auf den ersten Blick gar nicht so schlecht an. Aber die dazugehörige Laufzeit die von den Arbeitgebern geboten wurde waren zunächst 27 Monate, später dann 24 Monate. Das gehört zur ganzen Wahrheit!

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Rettungsdienst demonstriert gegen 48-Stunden-Woche

Beschäftigte von Rettungsdiensten aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und anderen Bundesländern werden bei den morgigen Verhandlungen über die Arbeitszeit im kommunalen Rettungsdienst in Hannover erwartet. Sie demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen: Im Gegensatz zu anderen Angestellten im öffentlichen Dienst müssen die Sanitäter durchschnittlich 48 statt 39 Stunden pro Woche arbeiten. Bis zu 60 Wochenstunden sind zudem keine Seltenheit.

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Tarifrunde 2023: Ammerländer Retter*innen gehen auf die Straße

Nachdem inzwischen in vielen Bundesländern und beim Verhandlungsauftakt in Potsdam viele Rettungsdienstkolleg*innen eindrucksvoll für unsere Forderungen nach mehr Geld und vor allem für eine Reduzierung der Arbeitszeit von 48 auf 44 Stunden gekämpft haben, sind auch die Kolleg*innen der Rettungsdienst Ammerland GmbH auf die Straße gegangen. Unterstützung kam dabei von Kolleg*innen aus Aurich, Friesland und der Wesermarsch. Danke dafür!

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Tarifrunde 2023

Auftakt in Potsdam mit lautstarker Demo

Die Tarifverhandlungen haben am 24.01.23 in Potsdam begonnen. Begleitet wurden sie von einem eindrucksvollen Aufgebot an RD-Kolleg*innen, die deutlich gemacht haben, dass die Belastungsgrenzen in vielen Bereichen bereits überschritten sind und dass neben der angemessenen Erhöhung des Tabellenentgelts auch die Reduzierung der Arbeitszeit im Rettungsdienst überfällig ist. Nachfolgend findet ihr ein paar Impression von dem “Rahmenprogramm” des Verhandlungstauftaktes.

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TVöD-Tarifrunde 2020 – 48 Stunden nicht mit uns

Angebot der Arbeitgeber respektlos, Arbeitgeber fordern wieder 24 Stunden-Schichten im Rettungsdienst, die Arbeitszeitreduzierung wird abgelehnt

“Die angebotenen Lohnsteigerungen sind geradezu respektlos. Für kleinere und mittlere Einkommen bedarf es eines deutlich höheren Mindestbetrags. Die Laufzeit ist eindeutig zu lang. Insbesondere die Vorschläge für das Gesundheitswesen sind richtig dreist. Nach warmen Worten von Politikerinnen und Politikern im Frühjahr erhalten die Beschäftigten in den Krankenhäusern von den Arbeitgebern eine Klatsche, während sie zeitgleich schon wieder um das Leben von Corona-Patienten ringen. Auch die weiteren Forderungen und Erwartungen wie die

48 Stunden, nicht mit uns, das betonen die Kolleg*innen vor der Rettungswache Westerstede auf ihren Plakaten!                      Bild: U. Heiderich-Willmer

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