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Rettungsdienst Ammerland wird 40, der Betriebsrat gratuliert …

als vor 40 Jahren der Ammerländer Kreistag die weise Entscheidung getroffen hat den Rettungsdienst Ammerland, ein Zusammenschluss aus Landkreis, DRK und Johanniter Unfallhilfe (die JUH trat ein Jahr später bei), zu gründen, reichten 14 Hauptamtlich und 41 ehrenamtliche Kräfte um das Einsatzaufkommen zu bewältigen. Heute sind es 85 hauptamtliche Kollegen und Kolleginnen die für eine schnelle und Qualifizierte Hilfe sorgen. Vor einem Jahr wurde die „Abteilung“ Wasserrettung mit dem Gesellschafter DLRG-Bad Zwischenahn ergänzt.

Bei der Feierstunde am 14. Mai, durch die der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung  Dieter Güttler führte, waren zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und der Belegschaft zu gegen, von denen einige ein Grußwort an die Versammelten richteten.  Landrat Jörg Bensberg merkte in  seine Rede an, dass der Rettungsdienst Ammerland bei anderen Landkreisen als Richtschnur für Wirtschaftlichkeit und Qualität gilt, der als hochprofessionelle Einrichtung jederzeit schnelle und kompetente Hilfe leistet. Klaus Groß, der als Westersteder Bürgermeister für alle Bürgermeister/innen des Landkreise sprach, dankte allen Mitarbeitern für ihren Einsatz rund um die Uhr und  lobte die Gründung des Rettungsdienst Ammerland als weitreichende und segensreich Entscheidung.

Der Geschäftsführer der Rettungsdienst Ammerland GmbH Michael Peter gab einen eindrucksvollen Rückblick in die Gründerjahre und zeichnete eine rasante Entwicklung in der Technik, Betriebsgröße und Einsatzaufkommen auf. So stieg das Transportaufkommen von 6000 im Jahre 1990 auf 18000 im Jahre 2011 an, entsprechend stieg auch die Kilometerleistung, rund 700.000 Kilometer habe die Kollegen und Kolleginnen im Jahr 2011 zurückgelegt, das entspricht einer Steigerung um das 20-fache seit dem Gründerjahr. Zwischen den Redebeiträgen konnte man der Sängerin Antje Willms lauschen, die mit ihren beiden Liedern die Gäste begeisterte.

Der Betriebsrat des Rettungsdienst Ammerland möchte an dieser Stelle nicht versäumen ebenfalls zu gratulieren und wir wünschen uns weiterhin eine gute und konstruktive Zusammenarbeit im Sinne der Kollegen und Kolleginnen und zum Wohle des Betriebes und damit für die Patienten.

Erfolgreiche Betriebsrätetagung – Netzwerk geplant

Betriebsrätetagung 20.01.12
Der Betriebsratsvorsitzende des BR-RD-Ammerland begrüßt die Teilnehmer/innen

Der Betriebsrat der Rettungsdienst Ammerland GmbH hatte die Betriebsräte aus den benachbarten Landkreisen zu einem Erfahrungsaustausch in das Ammerland eingeladen. Zahlreiche Betriebsratsmitglieder folgten der Einladung für den 20.01.2012, vertreten waren die Betriebsräte des DRK-Leer, DRK-Cloppenburg,  der Rettungsdienst Friesland gGmbH sowie die Personalräte der Stadt Delmenhorst und des Landkreises Wesermarsch und der Übergangspersonalrat der Kooperativen Großleitstelle Oldenburg. Eingeladen waren überdies die Vertretungen aller weiteren in der Region vertretenen Hilfsorganisationen und Vertreter des Personalrates der Feuerwehr Oldenburg, die aber leider verhindert waren und nicht zur Tagung kommen konnten.

Auf der Tagesordnung stand u.a. das Thema neue Großleitstelle in Oldenburg (KGO) und der damit verbundenen Notwendigkeit der Regelung der GPS-Ortung der Rettungsmittel. Es war von dem Übergangspersonalrat der KGO zu erfahren, dass die neue Großleitstelle im Mai diesen Jahres in Echtbetrieb gehen soll. Ab diesen Zeitpunkt werden die einzelnen  Landkreise sukzessive aufgeschaltet. Neben positiven Effekten für das Budget der beteiligten Landkreise verspricht man sich erhebliche Verbesserungen in der Einsatzabwicklung und den Arbeitsbedingungen der Disponenten. So werden die meisten Schichtzeiten auf acht Stunden gekürzt und und der Einmannbetrieb eingestellt. Tagsüber werden in der KGO 5-7 Kollegen/innen und nachts 3 Kollegen/innen ihren Dienst leisten. Einig war man sich auch darüber, dass durch die Bewegungsprofile, die während des Betriebes in KGO erstellt werden können, für die einzelnen Rettungsdienstmitarbeiter/innen keine Nachteile entstehen dürfen. Der Betriebsrat der Rettungsdienst Ammerland GmbH hat hier zu bereits eine Betriebsvereinbarung mit der Geschäftsleitung abgeschlossen.

Ein weiteres Thema waren der Umgang mit Sozialen Netzwerken, es konnte festgestellt werden, dass der sorglose Umgang mit diesen Netzwerken in allen Rettungsdiensten ein Problem ist und Regelungen bis hin zu Sanktionen notwendig sind, um Dienstgeheimnisse und die Privatsphäre der Kollegen/innen zu schützen.

Zum Tagesordnungspunkt Leistungsorientierte Bezahlung (LOB) wurden die einzelnen Regelungen der verschiedenen Landkreise vorgestellt. Diese reichten von einer persönlichen bzw. pauschalen Bewertung,  bis hin zur Koppelungen mit Fortbildungsbesuchen. Allgemein beurteilte man die LOB sehr kritisch, da gerade in unserer Branche eine Leistungsbewertung sehr schwierig ist.

Auch kritisch gesehen wurde von der Mehrheit der Anwesenden, die Ausweitung unserer Befugnisse im Rahmen der Notkompetenz. Die weitere Übernahme von ärztlichen Aufgaben und der damit zunehmenden Verantwortung müsse sich schließlich auch in der Vergütung widerspiegeln.

Zum Ende dieser ersten Betriebsrätetagung waren sich die Teilnehmer/innen einig, dass diese Tagung zu einer regelmäßigen Veranstaltung weiterentwickelt werden soll. Auf diese Weise ist eine konstruktiver Dialog möglich, von dem alle profitieren können. In vielen Bereichen kann man auf die Erfahrungen anderer Betriebsräte zurückgreifen und muss nicht das Rad immer wieder neu erfinden. In diesem Sinne visierten die Teilnehmer/innen einen mindestens halbjährlichen Rhythmus der Treffen und die Bildung eines Betriesbrätenetzwerkes Rettungsdienst Weser-Ems an.

Wir vom Rettungsdienst Ammerland hoffen, zum nächsten Treffen noch mehr Betriebs- und Personalräte sowie Mitarbeitervertretungen begrüßen zu können.

 

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